Was zuviel ist, ist zuviel!

Wenn Sie aufgeräumt haben, können Sie sich entspannen. :-)

Wenn Sie aufgeräumt haben, können Sie sich entspannen. 🙂

Mit dem Frühling kommt wieder die Zeit des Sortierens und Ausmistens. Wie das Entsorgen geht und dass es befreiend wirkt, das wissen wir schon lange.
Sie tun gut daran, sich auch nach dem Frühlingsputz möglichst wenig mit Unnötigem zu befassen und Einfachheit in Ihren Energie-Haushalt zu bringen.
Meine 10 Feng Shui-Tipps für Ihr aufgeräumtes Leben:

1. Reduzieren Sie den Stauraum.
Wenn Sie viel Stauraum zur Verfügung haben, werden Sie diesen auch eher nutzen, um Unnötiges zu lagern. Wenn Sie mit dem Entrümpeln fertig sind, überlegen Sie, wie viel Stauraum Sie künftig noch in Anspruch nehmen wollen. Dies gilt auch für den Keller, den Estrich und die Garage.

2. Verkleinern Sie die Arbeits- und Ablageflächen.
Wer einen zu grossen Arbeitstisch zur Verfügung hat, läuft Gefahr, diesen als „Zwischenlagerungs“-Ort für Allerlei zu nutzen. Daraus folgt schnell eine Dauerbelegung des Schreibtisches durch Ballast. Der Tisch sieht dann nach Pendenzen-Bergen aus und wirkt fürs Gemüt belastend. Einen kleinen Tisch mag man eher aufräumen.
Für Arbeiten, z.B. kreative, die mehr Platz benötigen, wechseln Sie z.B. an den Esstisch. Diesen müssen Sie dann auch rascher wieder „räumen“. 😉
Achten Sie darauf, dass auch sonst keine freien Flächen für langfristige Zwischenlagerung besetzt werden (s. Punkt 10).

3. Bringen Sie Leichtigkeit und Freude in Ihre Ordnung.
Ordnen Sie Ihre Dinge in geeigneten und praktischen „Gefässen“: Wo sind Schubladen sinnvoll (z.B. unten), wo Tablare (z.B. oben)?
Befestigen Sie Haken an der Wand wo nötig, damit Sie Gegenstände nicht auf dem Fussboden oder auf Ihrer Arbeitsfläche zwischenlagern.
Dinge, die immer wieder zusammen benutzt werden, geben Sie in geeignete Gefässe, so sparen Sie sich Umstände (z.B. „Frühstücksbox“ im Kühlschrank).
Sie können Ihre Ordnung mit (schönen, wenn nötig leicht zu reinigenden) Boxen und Körbchen aufwerten. So räumen Sie lieber auf.

4. Schaffen Sie Ruhe.
Regale, die durch Türchen oder Schubkörbe geschlossen sind, wirken ruhiger als offene Regale. Ihre Dekoration kommt besser zur Geltung, wenn nicht noch viele Bücher und Gebrauchsgegenstände den Blick ablenken. Natürlich sollte hinter den Türen und in den Boxen keine Unordnung versteckt sein.

5. Rahmen Sie Schönes und Wichtiges ein.
Um (aktuelle!) Postkarten, Einladungen usw. zu präsentieren, eignen sich Magnettafeln. Wenn Sie die Tafel mit einem passenden Stoff überziehen (mit Leim festkleben reicht), können Sie die Tafel ins Farbkonzept eines Raumes integrieren. Der Platz ist begrenzt, so wird Altes automatisch entsorgt.

6. Dekorieren Sie bewusst.
Wählen Sie wenige, dafür aussagekräftige Dekorationsgegenstände. Entsorgen Sie den Rest (es wird Ihnen später nicht mehr gefallen). Achten Sie darauf, dass die Dekorationen leicht zu pflegen sind. Ein aufgemaltes Wandbild fängt weniger Staub als ein Setzkasten. 😉

ordnung27. Dämmen Sie die Informationsflut ein.
Auf Ihrem Briefkasten klebt die Mitteilung „Bitte keine Werbung“.
Adressierte Werbung kommt sofort ins Altpapier. Gibt es die Möglichkeit, diese abzubestellen (z.B. Modekatalog), tun Sie dies per E-Mail oder Telefon. Alle Versandhäuser haben unterdessen Online-Shops, Sie benötigen keine Kataloge.
Allgemeine Informationsschreiben Ihrer Versicherung, Ihrer Bank usw., die Sie z.B. über Neustrukturierungen informieren, aber unwichtig sind („Sie als Kundin sind von den Änderungen nicht betroffen“), kommen ebenfalls direkt ins Altpapier, ohne dass Sie sie durchlesen.
Kündigen Sie Abos von Zeitungen und Zeitschriften, die Sie nicht brauchen (auch die von Ihrer Krankenkasse, vom TCS usw.).
Überlegen Sie, welchen Nutzen Ihnen „News“ bringen und wieviel davon Sie überhaupt noch aufnehmen wollen.
Werbe-Mails und Newsletter, die Sie nicht (mehr) möchten, bestellen Sie ab. Auch wenn Ihr Spam-Filter sie aussortiert: Sie werden bei der Spam-Ordner-Durchsicht doch jedesmal unnötig aufgehalten.
Abonnieren Sie keine neuen Newsletter, ausser Sie haben WIRKLICH Interesse und Zeit, sie zu lesen.
Halten Sie Ihren Posteingang möglichst leer: Mails, die Sie gelesen und gegebenenfalls beantwortet haben, geben Sie in einen dafür vorgesehenen Ordner oder direkt in den Papierkorb.
Blenden Sie uninteressante „Spam-Poster“ auf Facebook aus oder defrienden Sie sie.

8. Prüfen Sie neue technische Anschaffungen.
Bringt Ihnen das neue TV-Abo wirklich einen deutlichen Nutzen, oder nimmt es nur wieder viel Zeit in Anspruch, die neue Settop-Box bedienen zu lernen? Nutzen Sie wirklich die „Vorteile“, „Leistungen“ usw. Ihres neuen Handy-Abos, oder müssen Sie sich nur wieder viel Zeit investieren, um das neue Telefon bedienen zu lernen?
Allgemein: Jede Neuanschaffung ist auch eine Belastung: Sie braucht einen Platz und Pflege.
Belasten Sie Ihren Energie-Haushalt nicht, wenn es auch einfacher geht.

ordnung39. Vereinbaren Sie mit Verwandten und Bekannten Schenk-Regeln.
Tauschen Sie keine „Mitbringsel“ mehr aus, wenn Sie sich gegenseitig besuchen. Höchstens Dinge wie z.B. eine vereinbarte Speise, die während des Besuchs genossen wird, oder Blumen, die nach einigen Tagen wieder verwelken. 😉 Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und bringen Sie ebenfalls bewusst nichts (Materielles) mit. (S.S. auch Ideen für Geschenke)

10. Machen Sie das Aufräumen zum Ritual.
Nehmen Sie sich täglich ein Zeitfenster vor. Sei es morgens nach dem Frühstück oder Abends während der Werbepausen im Fernsehen: Wenn Sie sich angewöhnen, täglich kurz aufzuräumen, wird es Ihnen leichter fallen, Ordnung zu halten.

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