Schlafzimmer und Schlaf-pro-bleme

Sorgen erdrücken

Aktuell erfahre ich, dass einige Menschen Schlafprobleme haben. Dies kann natürlich mit der momentanen Welt-Situation zu tun haben, welche bei vielen Ängste auslöst und sie verunsichert. Zudem kommen eventuell noch Existenzängste hinzu. Da ist es ganz verständlich, dass der Geist nachts erschwert zur Ruhe kommt. Anstelle eines erholsamen Schlafes, wird gegrübelt.

Deshalb… und überhaupt generell, sollte das Schlafzimmer eine störfreie Zone sein und über ein harmonisches, ruheförderndes Ambiente verfügen.

Zuerst einmal die Bedeutung des Schlafzimmers aus der Feng-Shui-Sicht:
Das Schlafzimmer ist der Raum der größten Intimität, des Entspannens und der Erotik, der Seele und Leidenschaften, des Vertrauens, des Eintauchens in die Unendlichkeit, des Einssein mit jemandem, Raum der Nacht.
Es ist der Ort des Wechsels in eine andere Bewusstseinsebene, die uns vom Wachbewusstsein der „realen“ Welt ausruhen und erholen lässt. Bewusstheit und Unbewusstheit wechseln aneinander ab, doch das eine
kennt das andere nicht. Es ist der Raum der Zweisamkeit und Polarität. Das Lernthema ist der Sinn einer Zweierbeziehung im Ausgleich zwischen Yin und Yang.

Als Intimbereich der Partnerschaft unterscheidet es sich sinngemäss als Einzel- oder Doppelzimmer insofern, als man das Thema der Zweierbeziehung entweder gerade in sich verarbeitet als Yin und Yang (männliche und weibliche Anteile bei sich selbst) oder eben mit einem Partner. Wenn eine Doppelhälfte des Bettes leer ist, sehne ich mich vielleicht nach einem passenden Partner.

Nun spielt es natürlich auch noch eine Rolle, in welchem Baguabereich sich das Schlafzimmer befindet.
Liegt es zum Beispiel im Bereich „Reichtum“, spielt sich der Lernprozess der Partnerschaft in der Gleichberechtigung der Geschlechter als Mann und Frau ab, also auf der Ergänzung der rational-körperlichen Ebene und als Erfahrung in der körperlichen Liebe.
Liegt es im Bereich „Ehe“ geht es in der Partnerschaft um die Erfahrung, sich als Ergänzung auf der seelisch-körperlichen Ebene zu erleben, ohne bestimmte Forderung und Erwartung an den Partner. Man möchte mit dem Partner Momente der Ganzheit erleben.

Auf was sollte man nun also beim Schlafzimmer achten?

Gerade jetzt zur bevorstehenden Tag- und Nachtgleiche, bei der es um Reinigung und Neusortierung geht, bietet es sich an, sich von belastenden Dingen zu befreien und zu trennen. Gegenstände die nur herumstehen, die uns nicht nähren und erfreuen, sondern eher Energie abziehen, sollten entfernt werden. Auch ein Bügelbrett, Wäscheständer, Wäschekorb, Staubsauger, Computer oder andere Arbeitsutensilien erinnern uns unbewusst ständig an die Arbeit.
Oft finden sich auch ungeliebte Kleider im Schrank, Fehlkäufe zum Beispiel. Diese sollten nicht länger aufbewahrt werden und unnötig Platz einnehmen. Sie erinnern uns ständig an die Fehlinvestition und können ein „schlechtes Gewissen“ hervorrufen. Also weg damit… „Aus den Augen aus dem Sinn“. So gibt es wieder Platz und Luft für Neues.

Eine gemütliche, sinnliche, und angenehme Schlafzimmereinrichtung und Gestaltung unterstützt das Wohlbefinden und somit auch den Schlaf. Dabei spielen selbstverständlich auch Farben eine wesentliche Rolle. Diese sollten eher beruhigend wirken und nicht zu „knallig“ sein. Kühlere Farben unterstützen eher einen „Hitzetyp“, warme Farben eher einen „Gfrörli“.
Jeder Mensch hat einen eigenen, unterstützenden Farbenstrahl. Wenn man diesen kennt, kann man sehr gut die Bettwäsche danach wählen und ausrichten. Rot sollte nur ganz spärlich oder überhaupt nicht im Schlafzimmer eingesetzt werden, da es sehr unruhig und anregend wirkt.

Es lohnt sich auch, das Schlafzimmer auf spitze Kanten und Ecken zu untersuchen. Diese sollten keinesfalls auf das Bett zeigen.

Elektrosmog ist auch ein verbreitetes Thema. Oft befinden sich Fernseher, Handys, Radios, Drucker usw. im Schlafzimmer, welche natürlich energieanregend wirken. Kommt noch eine Wasserader hinzu, potenziert sich die kraftvolle Energie. Wenn wir ein gestärktes Immunsystem haben, merken wir davon kaum etwas. Wenn wir jedoch geschwächt und nicht in unserer Mitte sind, ist dies eine zusätzliche Belastung für den Körper.
Ein Schlafzimmer ist ja wie der Name es sagt, zum Schlafen da. Fernsehen und im Internet surfen kann man im Wohnzimmer, Arbeiten im Büro oder am Küchentisch, berufliche Dinge, wie Mails lesen und beantworten vor dem Einschlafen wirken und beschäftigen uns unbewusst im Schlaf weiter.
Anstelle dessen könnte man noch einen Abendspaziergang machen und frische Luft tanken. Beim Spazieren klären sich die Gedanken oft von selbst. Vielleicht hlft auch ein beruhigendes Bad, Entspannungsmusik oder eine Meditation, bei der man einschläft. Bestimmte wiederholende Rituale oder ein Tagebuch schreiben sind weitere Möglichkeiten, um den Tag in Ruhe abschliessen zu können.

Störfelder harmonisieren

Am Mittwoch 21. Oktober, gestalte ich in Malans ein Tagesseminar, bei dem wir lernen, Störfelder zu harmonisieren.


Herzliche, fröhliche Grüsse und erholsame Nächte wünsche ich Dir herzlichst,
Deine Bettina

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