„Pflästerli-Politik“ mit Feng Shui: Lieber nicht!

Hier wurden eine vorstehende Kante sowie der Übergang von der Wand zur Decke rund gemauert bzw. gegipst. Ausserdem gibt es mehrere Rundbögen. Diese Yin-Anteile sind ein wohltuender Ausgleich zum yang-lastigen zeitgenössischen Baustil.

Wer selber baut, hat die glückliche Chance, heikle Situationen bereits in der Planungsphase zu korrigieren.

Zum einen sollte man zwar seine Aufgaben im Leben (die ja der eigene Grundriss aufzeigt) annehmen. Wir kommen sowieso nicht darum herum. Mit Feng Shui können wir jedoch steuern, wie intensiv wir damit beschäftigt sein werden oder wie schwer uns eine Herausforderung erscheint. So können wir uns das Leben erleichtern.

Bei Beratungen in bestehenden Wohnungen und Häusern treffe ich manchmal Konstellationen an, die nicht ganz einfach zu korrigieren sind. Entweder erlaubt die Situaiton die nötigen Massnahme nicht (z.B. weil diese an einer Wand angebracht werden müsste, sich aber an der Stelle ein Fenster befindet), oder die adäquate Korrektur sähe nicht schön aus, so dass eine andere Variante gefunden werden muss, die jedoch weniger wirkungsvoll ist.

Ein anschauliches Beispiel sind die vorstehenden Kanten: Wenn Sie diese von Anfang an ganz vermeiden oder abrunden lassen, fühlen Sie sich in Ihren vier Wänden wohler. Sie benötigen nachträglich keine „Pflästerli-Politik“ wie z.B. Pflanzen, Tücher oder Girlanden vor der scharfen Kante. In engen Fluren, wo die Kanten am häufigsten vorkommen, ist ausserdem häufig zu wenig Platz für solche Massnahmen.

Keine Korrektur wirkt ebenso, wie wenn die Situation von Anfang an vermieden worden wäre: Sie hätten bestimmt auch lieber ein gesundes Sehvermögen anstelle einer (noch so schönen) Brille.

Eine Wohnung, die von Grund auf ausgewogene Yin- und Yang-Anteile sowie passende Farben aufweist, muss deutlich weniger dekoriert werden.

Dieser Beitrag wurde unter News abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.