Ruhe finden

Wir nehmen die Welt um uns herum mit allen Sinnen wahr. Unsere akustische Umgebung beeinflusst uns genauso wie das, was wir mit den Augen sehen.

Unsere Welt ist schnell und laut. Verkehrslärm und Dauerberieselung mit Musik und Nachrichten rauben uns Nerven und Schlaf. Je nach Wohnort ist es um uns herum nie still, dauernd werden wir abgelenkt.
Auch wir sind rastlos. Selbst wenn wir Lärm und Hast für eine kurze Weile zu verbannen vermögen, bemerken wir eine hartnäckige innere Unruhe. Abschalten fällt schwer, unverarbeitete Bilder und Gedanken drängen sich auf.

Der Lärm, den wir selbst verursachen und bei anderen als störend wahrnehmen, ist ein Spiegelbild von uns selbst. Unsere innere Unruhe, unser Suchen, unser Getriebensein, unsere Rastlosigkeit, unsere Ungeduld und Hektik. Wir wollen immer irgendwo hin und das möglichst schnell und ohne Störung. Was suchen wir?

Ein Spiegelbild will uns immer etwas aufzeigen, uns zu etwas veranlassen. Dieses hier macht uns auf den “Lärm”, auf die Unruhe in uns aufmerksam.

Wenn wir zur Ruhe kommen wollen, müssen wir bereit sein, uns dem zu stellen, was wir in unserem “Innen” wahrnehmen. Aus Angst vor der Konfrontation mit Unerledigtem, Ungelöstem, Unverarbeitetem mögen wir dieser Begegnung lange ausgewichen sein. Langfristig kann dieses Ausweichen zu Stress und Spannungen und letztlich zu so genannten “psychosomatischen Erkrankungen” führen – es lohnt sich, den Mut aufzubringen und sich ungelösten Themen jetzt zu stellen.
Schon alleine diese ersten Schritte – die Erkenntnis und die Entscheidung zur Veränderung – werden dazu beitragen, dass sich erste Spannungen legen und erste Widerstände auflösen.

Dass wir uns auf diesem Weg auch unseren Schwächen stellen müssen, mag zuerst unangenehm erscheinen, im Nachhinein ist es aber sehr befreiend. Wir dürfen unsere Schwächen akzeptieren und sie integrieren. Unsere Selbstannahme und Selbstliebe werden dadurch wachsen. Was wir so unruhig suchen, ist Liebe. Statt dass wir sie im Aussen suchen und sie von anderen Menschen erwarten und erhoffen, dürfen wir sie in uns selbst finden und uns selbst geben. So finden wir Ruhe.

Beispiel eines leisen und eines lauten Farbkontrastes

In der Wohnung können Sie den Prozess unterstützen, indem Sie regelmässig entrümpeln und unnötigen Ballast abwerfen. Entfernen Sie das “Zuviel” an Dekoration und Krimskrams, das vom Wesentlichen ablenkt. Stellen Sie sich die Frage, was in Ihrem Umfeld wirklich zu Ihnen gehört und was Sie nur aus Prestigegründen, wegen eines Modetrends oder um jemand anderem zu gefallen angeschafft oder behalten haben.
Verwenden Sie beruhigende Farben (keine knalligen Farbtöne, keine “lauten” Kontraste, besser erdige Töne, Ton in Ton) und wählen Sie eher runde als spitze Formen.
Verzichten Sie manchmal bewusst auf Hintergrundgeräusche (Musik, Radio, Fernseher).

Gehen wir unseren inneren Weg weiter, stellen wir fest, dass wir ruhiger werden, dass sich vieles in uns klärt und dass wir mit uns mehr und mehr ins Reine kommen dürfen. Ja, wir selbst müssen immer weniger “laut sein” und auf uns aufmerksam machen, denn die Aufmerksamkeit (Liebe), nach der wir gesucht haben, finden wir mehr und mehr in uns selbst.

Dadurch, dass wir weniger mit dem “Lauten” in Resonanz sind (da wir innerlich ruhiger geworden sind), wird uns auch der Umgebungslärm weniger stören und beeinflussen. Oder unsere innere Wandlung wirkt sich dahingehend aus, dass wir uns auch im Aussen eine ruhigere Umgebung, einen ruhigeren “Raum” suchen und den Wohnort wechseln. Auch das ist Feng Shui! :-)

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Trendfarbe Koralle

“Die Wintertöne Schwarz und Grau haben ausgedient, und etwas Frisches muss her: die Farbe Koralle. (…)” So stellt der “Blick am Abend” die Trendfarbe des kommenden Frühlings und Sommers vor (22. Februar 2011).

Eine Modefarbe ist ein Anzeiger für das aktuelle Kollektivbewusstsein. Sie gibt Hinweise auf Themen, welche eine Gesellschaft momentan beschäftigen. Um die Bedeutung einer Farbe zu erfahren, kann man sich beispielsweise am Aura-Soma-Farbsystem orientieren. Nach diesem System besteht die Farbe Koralle aus  Rot und Gelb (2:1).
Schliesst man mit Koralle Frieden, ist man dazu fähig, sich selbst zu lieben. Das ist “die wahre Weisheit der Liebe”.

Korallen haben keinen Individualitäts-Anspruch. Sie wachsen auf einem Riff, wo sie sich als Teil des Ganzen eingliedern. In dieser Hinsicht steht die Farbe Koralle für die Gemeinschaft oder das globale, humanitäre Bewusstsein. Es geht um das Transzendieren des Selbst und die Vereinigung mit dem Einen.
Koralle kann andeuten, dass Lösungen in Beziehungen gefunden werden. Der Gelbanteil steht für die mentale Klarheit, die es benötigt, um Emotionen klarer verstehen zu können.

Jede Farbe hat auch eine Bedeutung im unerlösten Sinn. Die Koralle deutet auf unerwiderte oder unausgesprochene Liebe hin, auf Verletzlichkeit, auf eine tiefe Angst, verlassen zu werden. Aus Verlustängsten werden Dinge mitgemacht, die nicht zum eigenen Weg gehören, anstatt sich selbst zu leben und zu entfalten.

Die Versöhnung mit der Farbe Koralle, das Annehmen der Farbe, heilt die unerlösten Muster und führt zur Entfaltung eines Gemeinschaftssinnes, eines Verständnisses des All-Eins-Seins (und nicht mehr des all-ein-seins). Wir entwickeln Einfühlungsvermögen. Durch Verzeihen wird eine Veränderung in der Gemeinschaft möglich.

Wir können also annehmen, dass unsere Gesellschaft diese Themen bearbeiten möchte. Wenn Sie achtsam sind, bemerken Sie vielleicht Situationen im Alltag, oder Sie hören von Bekannten, oder Sie nehmen Medienberichte wahr, die auf Korallen-Themen hinweisen.
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim spielerischen, lust- und liebevollen Beobachten unserer Gesellschaft! :-)

Quelle: Aura-Soma Farb-Lexikon, Praxisbuch für Lichtarbeitende, von Elsbeth Devi Maurer

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Feng Shui auf der Toilette

Es lohnt sich ganz besonders, auch auf der Toilette eine Wohlfühl-Atmosphäre zukreieren. In keinem anderen Raum sind Sie derart “auf sich allein gestellt”.

Die Toilette steht symbolisch für das Loslassen. Wir alle haben im Leben immer wieder Bewusstseinsinhalte loszulassen, die nicht mehr zu uns gehören. Wir fühlen uns befreit, wenn wir Altes beenden und dafür Neues in unser Leben einladen dürfen.
Unsicherheit und Angst führen aber manchmal auch dazu, dass wir zu lange an Altbewährtem festhalten und uns dem Fluss des Lebens, dem steten Wandel, nicht vertrauensvoll hingeben können.
Wer sich grundsätzlich sicher, aufgehoben und geborgen fühlt, dem fällt es leichter, alte Zöpfe abzuschneiden und sich Neuem zu öffnen.

Sie können Ihren Loslassprozess unterstützen, indem Sie auf der Toilette einen Ort der Geborgenheit und des Vertrauens schaffen und den Fluss des Lebens fördern.

In den meisten Mietwohnungen herrscht auf den Toiletten leider ein kaltes, abweisendes Klima. Grund dafür sind komplett mit Fliesen abgedeckte Räume sowie grelles, ungemütliches Licht. Dass wir uns in so einem Raum nicht willkommen und angenommen fühlen, erschwert den Loslassprozess.

Den glänzenden, abweisenden, kalten Flächen (Yang) setzen Sie am besten matte, aufnehmende, warme Farben und Materialien (Yin) entgegen. So können Sie das Extrem etwas ausgleichen.
Waschbare, rechteckige Badematten und Handtücher in warmen Gelbtönen regen den Fluss an (Solarplexus-Chakra). Gelb trägt zudem zur Erdung bei, so erzeugen Sie das Gefühl von Stabilität und Sicherheit.
Leinwandbilder glänzen nicht (im Gegensatz zu gerahmten, spiegelnden Bildern). Lassen Sie Motive auf Leinwände drucken, die Ihnen angenehme Wärme und Geborgenheit vermitteln. Oder greifen Sie selbst zu Farbe und Pinsel! :-) Die Bilder können Sie ganz einfach mit Saugnapf-Haken an den Fliesen befestigen. Allenfalls ist ein Fensterbild sinnvoll.
Alternative Lichtquellen können Wärme erzeugen. In fensterlosen Toiletten können Sie Salzkristalllampen rund um die Uhr brennen lassen, um warmes Licht in die Dunkelheit zu bringen.
Schliessen Sie immer den Toiletten-Deckel. Wenn Sie in den Raum treten, blicken Sie sonst direkt in die Schüssel. Und da die Energie Ihrer Aufmerksamkeit folgt, geht sie so durch die Toilette verloren. Dem können Sie weiter entgegenwirken, indem Sie oberhalb der Toilette, auf Augenhöhe, einen angenehmen Blickfang anbringen. Dieser soll Ihre Energie nach oben lenken und Sie in vertrauensvolle, liebevolle Loslass-Stimmung bringen.
Bereichern Sie Ihre Toilette mit einem angenehmen, natürlichen Raumduft.

Wenn Sie die Gelegenheit haben, Ihre Toilette zu renovieren oder neu zu planen,brauchen Sie höchstens den Spritzwasser-Bereich mit Fliesen zu bedecken. Inzwischen gibt es Fliesen, die nicht abweisend und kalt wirken.

Wenn der Raum genügend belüftet ist, können Sie die Wände z.B. mit Lehmputz, Putz und Dispersionsfarbe oder sogar mit Tapeten gestalten.

Stellen Sie sich vor, was Ihnen Geborgenheit vermittelt: Wie wird die Toilette – durch Wände und / oder Einrichtung – eingerahmt sein? Fühlen Sie Halt? Welche Farben schaffen Vertrauen? usw.

Im Feng Shui spielt es keine Rolle, ob eine Einrichtung im Trend liegt. Einzig die Wirkung ist relevant. Moderne Toiletten wirken manchmal nicht förderlich, obschon sie stilvoll aussehen.

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Mit wachen Sinnen

Bei der Wahrnehmung unseres eigenen Wohnraums sind wir mit sehenden Augen blind.
Da wir uns schnell an den täglichen Anblick unserer Umgebung gewöhnen, übersehen wir gerne, was uns sonst stören würde.
Viel mehr nehmen wir in unbekannten Wohnungen wahr, wenn wir zum ersten Mal bei jemandem zu Gast sind. Wir erhalten einen ersten Eindruck und können leicht wahrnehmen, ob wir uns in den neuen Räumen wohl fühlen oder nicht.

Betreten Sie einmal Ihren Wohnraum als Gast. Seien Sie dabei unvoreingenommen und wach. Stellen Sie sich vor, sie hätten Ihre Räume noch nie gesehen.
Was empfinden Sie, wenn Sie auf Ihr Haus zugehen? Was zieht als erstes Ihre Aufmerksamkeit auf sich, wenn Sie zur Eingangstür hereinkommen? usw.

Wenn Sie genügend kritisch sind, fällt Ihnen womöglich auf, dass verschiedene Einrichtungen “provisorisch” sind. Sie wollten das seit langem verändern, haben es aber hinausgeschoben oder bereits aufgegegben. Unter Umständen legen Sie sich auch gute Gründe zurecht, weshalb dieses und jenes so belassen wurde und noch nicht erledigt werden konnte.

Nun denken Sie sich vielleicht, dass Sie ja all dies nicht stört, denn Sie haben sich ja daran gewöhnt und fühlen sich nicht schlecht.

Bedenken Sie, dass Sie Ihre Umgebung wahrnehmen müssen, auch wenn Sie sie in diesem Sinn schon lange nicht mehr “sehen”. Ihre Wahrnehmung erfolgt über alle Sinne, auch über Ihre Haut (Hautsensoren) und feinstofflich über die Chakren.

Sind Sie es sich wert, in einer wohltuenden und fördernden Umgebung zu wohnen? Oder möchten Sie sich mit Provisorien umgeben – und zufrieden geben?

Beispiel: Das provisorische Regal aus Karton unterstützt das Urvertrauen nicht, es ist nicht stabil und hängt nur an einer Schnur.

Beispiel: Das provisorische Regal aus Karton unterstützt das Urvertrauen nicht, es ist nicht stabil und hängt nur an einer Schnur.

Ich lege Ihnen ans Herz, Ihre vier Wände regelmässig ganz bewusst mit wachsamen Sinnen wahrzunehmen, statt sich ihnen unbewusst auszuliefern.

Oft können Sie schon mit ein wenig Aufräumen oder einem neuen Farbanstrich Welten verändern und eine ganz andere Stimmung erzeugen. Sie müssen dafür erstmal keine Feng Shui-Regeln kennen. Fühlen Sie in sich hinein, welche Grundbedürfnisse (z.B. Urvertrauen und Geborgenheit) in Ihrem Raum zu kurz kommen, und vertrauen Sie auf Ihre Intuition, mit welchen Veränderungen z.B. eine umhüllende, geborgene Atmosphäre geschaffen werden könnte.

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Alternative Gedanken zu Weihnachten

In esoterischen Kreisen heisst es, Jesus sei in die Gemeinschaft der Essenerinnen und Essener hineingeboren worden. Diese haben seine Ankunft, seine Entwicklung auf der Erde und auch das Ereignis der Kreuzigung energetisch vorbereitet und begleitet. Sie benutzten beispielsweise Kristalle und Meditationen, um Energien hoch zu halten.

Die Essenerinnen und Essener waren bescheiden, lebten asketisch, hatten Kenntnisse in Heilkunde und konnten die Aura lesen. Sie lebten in Siedlungen im alten Israel und Ägypten, befassten sich mit Weisheitslehren aller Art und sammelten dazu Schriftstücke wie zum Beispiel die Rollen vom Qumran, die 1947 beim Toten Meer wiederentdeckt wurden.

Der Essener Daniel sagt über Jesus:
“Er brachte das Beste in jedem zum Vorschein und erfüllte das Leben der Menschen mit Liebe, sodass ihre Herzen leicht wurden und zu strahlen begannen. Bei ihm fühlte man sich immer wohl, alles war in bester Ordnung. Man spürte, dass jeder seinen spirituellen Weg in seinem eigenen Tempo gehen konnte und dass alles gut war. Man musste nur fröhlich einen Schritt nach dem anderen tun. Jesus war nicht ernst und feierlich. Die Menschen um ihn herum waren fröhlich und sangen. Alles war sehr leicht.”
Joanna: “Was war das zentrale Thema in Jesu Lehre?”
Daniel: “Wie wichtig es ist, sich wieder mit der Energie des Herzens zu verbinden und bedingungslos zu lieben. Er sprach nicht nur über diese Energie, er lebte sie auch; sein ganzes Wesen war davon erfüllt. Er verkörperte diese Energie so sehr, dass andere sie ebenfalls fühlen und von ganzem Herzen nachempfinden konnten. Die kosmische Energie unbegrenzter Liebe floss in Jesus und wurde durch ihn für alle erreichbar. Eine solche Liebe hat nichts mit dem zu tun, was wir gewöhnlich als Liebe bezeichnen. Die meisten Menschen machen ihre Zuneigung  davon abhängig, ob sie auf Gegenliebe stösst. Den Menschen zu lieben, der vor dir steht, ganz gleich, wie er sich dir gegenüber verhält – das war den meisten völlig neu.”
(“Die Essener – Kinder des Lichts” von Stuart Wilson und Joanna Prentis)

Die Essenz von Jesus Lehre: Bedingungslose Liebe.

Die Liebe, die wir Menschen zur Verfügung haben, ist unerschöpflich. Wir müssen unsere Liebe nicht auf einzelne Menschen (oder Dinge) beschränken. Es ist für alle genug da.
Die bedingungslose Liebe ist nicht an Personen gebunden, sie ist ein Seinszustand, eine Art Ausstrahlung. Daniel berichtet, Jesus habe die bedingungslose Liebe gelebt. Auch wir können danach streben – auch wenn wir zwischendurch aus unserer Mitte fallen und nicht jederzeit in der Liebe sein können. Wichtig ist, dass wir uns immer wieder an die bedingungslose Liebe erinnern. Jesus wollte sie uns zeigen und uns motivieren, mit seiner Lichtarbeit fortzufahren. Hier sein Plädoyer für eigenverantwortliches Handeln aus Liebe:

Jesus: “Nur der, dessen Herz blind ist, glaubt an ein Wunder. Überschäumend brodelt alle Kraft der Welt in eurer Reichweite. Manchmal, wenn ihr betet oder meditiert, seht ihr, wie tief sie in eurer Brust aufstrahlt. Gebt eurem Herzen einen Willen, gebt ihm Hände, dann lenkt ihr es dorthin, wo es gebraucht wird und handelt angemessen.”
(“Essener Erinnerungen – die spirituellen Lehren Jesu” von Anne und Daniel Meurois-Givaudan)

Ich wünsche Ihnen ein frohes Fest der Liebe: der Selbstliebe, der Nächstenliebe, der bedingungslosen und allumfassenden Liebe.

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Feng Shui-konforme Weihnachtsgeschenke

Das ganze Jahr mögen wir uns vornehmen, bewusst zu leben und nicht zu viel unnötigen Ballast anzuhäufen.
Pünktlich zu Weihnachten scheinen diese Vorsätze häufig vergessen zu gehen. Deshalb vorab und präventiv einige Gedanken zum Schenken. :-)

Alle haben alles, mindestens im Materiellen Sinn. Es grenzt ans Unmögliche, wunderbare Überraschungen zu verschenken, mit der die Beschenkten niemals gerechnet hätten und die den Nagel exakt auf den Kopf treffen.
Viele denken sich dennoch gut gemeinte Überraschungen aus, die auch höflich angenommen werden.

Wenn Sie nicht ganz sicher sind, fragen Sie lieber nach den Wünschen, anstatt sich den Kopf zu zerbrechen und doch nicht aufs “Richtige” zu kommen (weil es das vielleicht gar nicht gibt, denn alle haben ja bereits alles).

Umgekehrt können Sie selbst Ihre Bekannten erleichtern, indem Sie sich aktiv etwas (oder eben nichts) wünschen.

Meine Bekannten sind zumeist wunschlos glücklich und wünschen sich “nichts”, wie schön für sie. :-) Manchmal hat man jedoch das Bedürfnis, einander durch eine besondere Aufmerksamkeit wertzuschätzen. Deshalb:

Einige Feng-Shui-konforme Geschenkideen für “wunschlos Glückliche”:

Zeit. Sie fehlt uns häufig. Eine gemeinsame Unternehmung. Die Freundschaft pflegen. Vorsicht nur, wenn Zeit-Geschenke zu “Pendenzen” werden (“Wir müssen ja mal noch zusammen einen Spaziergang machen…”). Damit geht wirklich jede geschenkte Entspannung verloren…

Mitgefühl und Unterstützung. Statt uns untereinander materiell zu beschenken, können wir im Namen der Beschenkten für wohltätige Zwecke spenden. Zum Fest der Liebe zeigen wir bedürftigen Menschen und Tieren gegenüber unser Mitgefühl.

Glück. Ein Lotterie-Los symbolisiert die Leichtigkeit des Spiels. Wer weiss, vielleicht ist es ein Glückslos? Ausserdem kommt das Geld aus den Lotterie-Fonds kulturell oder sozial tätigen, nicht gewinn orientierten Organisationen zugute.

Wärme und Licht. Eine Kerze, die mit einem persönlichen Mandala, Symbol oder Wort verziert ist, spendet auch im übertragenen Sinn Wärme und Licht. Eine Kerze symbolisiert auch das Vergängliche. Wenn Sie eine geschenkt bekommen, lassen Sie sie auch abbrennen. Festhalten ist nicht mehr zeitgemäss. ;-)

Bewusstsein. Ebenfalls zum Loslassen bestimmt sind Elomin-Steine (oder andere Energie-Steine). Sie begleiten die Beschenkten eine Weile und versprühen Bewusstsein, bevor sie in der Natur stationiert werden und ihre Umgebung mit Energie bereichern dürfen.

Ist Ihnen aufgefallen, dass keines dieser Geschenke materiellen Ballast verursacht? ;-)

Ich wünsche Ihnen eine leichte, inspirierte und bewusste Vorweihnachtszeit. :-)

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Ecken und Kanten entstören

Zu den einfacheren Feng Shui-Tricks, die Sie zu Hause ohne tiefere Feng Shui-Kenntnisse vornehmen können, gehört das Entstören von Ecken und Kanten.

An glatten Wänden beschleunigt sich die Energie (“Chi”) und trifft dann an der vorstehenden Kante (a) zusammen. Von dort schiesst sie als aggressives Chi in den Raum. Es wird als unangenehm empfunden, sich vor so einer scharfen Kante aufzuhalten.
Aus vorstehenden Kanten können Themen der Aggression und Verletzungen abgelesen werden, die sich auf den entsprechenden Bagua-Bereich beziehen.

Um die aggressive, schnelle Energie zu brechen, gibt man etwas Weiches (Yin) vor die Kante (Yang). Pflanzen oder Girlanden mit Blumen oder Federn sind geeignet. Wichtig ist, dass die ganze Körperhöhe (ca. vom Knie bis über den Kopf, stehend gemessen) abgedeckt wird. Eine kurze Girlande an der Decke oder eine kleine Pflanze am Boden wirken ungenügend. Achten Sie darauf, dass Sie die Kante wirklich mit etwas Weichem (Yin) entstören. Eine Girlande mit scharfen Metall-Elementen oder eine spitze, dornige Pflanze wären beispielsweise wieder ungeeignet (zu Yang).

Unmöblierte, “tote” Ecken (b) saugen zu viel Energie aus der Wohnung ab. Um dies zu verhindern, gibt man in diese Ecken eine “Chi-Barriere”. Auch dafür eignen sich Pflanzen, Girlanden oder Mobilés.
Um die obere Ecke zu entstören, gibt es sogar spezielle Raumrunder im Internet zu bestellen.

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Analogiegesetz, Katjas Kolumne

Katja Walders amüsante Kolumne vom
5. August 2010 (Blick am Abend) veranschaulicht uns das Analogiegesetz.

Alles, was ist, hat seine Entsprechung auf allen Ebenen des Seins. Indem ich mich mit einer Ebene befasse und sie erkenne, erkenne ich alle anderen Ebenen, da sie ihr entsprechen.

Wie innen, so aussen.

Wer ist der Mann, der diese Saftpresse benützt, obwohl es jedesmal eine Sauerei gibt? Die Presse steht auf (nur) drei dünnen spitzen Beinen und hat keine Schutzvorrichtung gegen den daneben spritzenden Saft. Eine unsichere Sache… Sie hat dazu einen hohen “Yang”-Anteil, wirkt aggressiv mit ihrem Spitz, der nach unten zeigt.

Und wer ist die Frau, die gerne im Rattan-Schaukelstuhl in ihren Seidenkissen versinkt und vor sich hinträumt? Sie umgibt sich mit weichen “Yin”-Materialien und gestaltet sich ihre Umgebung romantisch liebevoll einhüllend.

Solchen Spuren geht das intuitive Feng Shui nach. Im Grundriss und in der Einrichtung zeigen sich die Lebensthemen der Wohnenden und ihr Umgang damit.

Was bedeutet das wohl, wenn jemand im Bereich Beziehung seiner Wohnung ein Bild von einem weinenden Kind aufhängt?

Was, wenn jemand im Bereich Karriere einen alten, angelaufenen, blinden Spiegel hängen hat, in dem man sich selbst kaum erkennt?

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Feng Shui im Schlafzimmer

Über Feng Shui im Schlafzimmer könnten ganze Bücher geschrieben werden. Hier finden Sie ein paar Anregungen:

Das Schlafzimmer rechts wurde in warmen Tönen eingerichtet. Der Fächer (Halbkreis) und das Bogenfenster symbolisieren die Leichtigkeit des Seins. Etwas wird diese jedoch durch die Dachschräge relativiert: Vor allem die Person, die hinten schläft, kann nicht aufrecht zu ihrem Schlafplatz gelangen. Sie scheint das schwerere Leben zu haben (muss sich bücken, demütig sein). Die Farben Rot und Orange eignen sich gut für ein Schlafzimmer, in dem die Sexualität belebt werden soll.

Auf dem Schema  wird gezeigt, wie mit dem “Energiedurchzug” (Fenster gegenüber der Tür) umgegangen werden soll. Das Bett soll nicht im Durchzug stehen, und mit einer Pflanze vor dem Fenster wird erreicht, dass die Energie (d.h. unser Bewusstsein!) im Raum zirkulieren kann und nicht direkt durchs Fenster verloren geht. Was allerdings nicht beachtet wurde, ist, dass die Person, die auf der linken Seite des Bettes liegt, die offene Tür vor Augen hat. Das kann anzeigen, dass diese Person (aus der Partnerschaft) “gehen” möchte.

In diesem Landhauszimmer haben die Schlafenden grosse Fenster im Rücken. Das Gefühl einer Bedrohung von hinten (in den Rücken fallen) entsteht. Der Spiegel verdoppelt die Schlafenden. Sind es Leute, deren Ego bereits sehr stark ist, kann der Spiegel dazu führen, dass das Ego aufgebläht wird. Schläft jedoch jemand in diesem Bett, der nicht so selbstbewusst ist, könnte der Spiegel das Selbstbewusstsein stärken.

Dieses Bett kann eine instabile Partnerschaft anzeigen. Das Kopfteil weist auf eine Trennung hin (Spalt). Die Leichtigkeit des Seins (Halbkreis) ist durchtrennt. Schläft ein Paar in diesem Bett, wird die Trennung gefördert. Um dem entgegenzuwirken (wenn das wirklich gewünscht wird…), könnte das Kopfteil durch einen vollständigen Halbkreis ersetzt werden. Oder es könnte entfernt werden, dann müsste aber das Bett mit der Kopfseite ganz an eine Wand geschoben werden (Rückendeckung).

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Hochsommer und Himmelsrichtung Süden

Der Hochsommer, der nun endlich angebrochen ist, ist im Feng Shui die saisonale Entsprechung der Himmelsrichtung Süden.

Dem Süden entspricht das Element Feuer. Feuer steht für Vitalität und Lebenskraft. Die Lebendigkeit eines Hauses wurde früher durch den Rauch (Schornstein) sichtbar. Feuer und Rauch wirken reinigend und transformierend.

Soll die Himmelsrichtung Süden in einer Wohnung gestärkt werden, so wird der im Süden gelegene Wohnbereich beispielsweise mit dem Element Holz unterstützt (Holz nährt / füttert Feuer). Grüntöne und hohe Formen repräsentieren das Element Holz, oder natürlich Holz selber, zum Beispiel in Form von Pflanzen.
Der Süden kann auch von seinem eigenen Element, dem Feuer, unterstützt werden. Dazu verwendet man Rottöne, spitze Formen und Kunststoff.

Im traditionellen chinesischen Feng Shui wird das Trigramm LI dem Süden zugeordnet, es repräsentiert die “zweite Tochter”.

Die Himmelsrichtungen bilden nur eine von vielen Ebenen, auf denen Feng Shui wirkt. Deshalb ist es wichtig, auch alle anderen Ebenen einzubeziehen, wenn ein Gebäude nach Feng Shui konzipiert oder eingerichtet werden soll.

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