Neues Schuljahr, neuer Lebensabschnitt

Wie im letzten Newsletter geschrieben, geht es im Monat August um Persönlichkeitsentwicklung. Passend dazu findet auch für die Kinder ein neuer Lebensabschnitt im Lernen statt.

Es macht nun Sinn, das Kinder- oder Jugendzimmer der persönlichen Weiterentwicklung und altersentsprechend neu zu gestalten. Ein positives, unterstützendes Umfeld ist für all das Neue, was auf sie zukommt, wichtig. Aber auch für die Eltern selbst und die Beziehung zu ihren Kindern, beeinflusst ein harmonisches, aufgeräumtes und strukturiertes Ambiente den Neustart günstig, einfach und erfreulich. (siehe dazu auch den Newsletter vom Dez.2017)

Kinder wachsen sehr schnell und auch ihre Persönlichkeit verändert sich manchmal rasch. Die ideale Einrichtung und Raumgestaltung nimmt darauf Rücksicht, indem sie durch Beweglickeit und freie Flächen genügend Veränderungsmöglichkeiten zulässt.

Die Einrichtung sollte leicht und hell gehalten werden, möglichst mit pastelligen Farben. Alte Möbel mit viel Geschichte haben im Kinderzimmer nichts zu suchen. Denn alles Alte und Schwere steht im krassen Gegensatz zum zarten, feinfühligen Wesen eines Kindes.
Wenn die Kinder schon sehr entscheidungsfreudig sind und nicht irgendwelche gravierenden Probleme vorliegen, sollten sie bei der Gestaltung miteinbezogen und ihre Wünsche berücksichtigt werden. Wichtig ist, dass das Kind einen geschützten Schlafplatz hat (nicht direkt zwischen Türe und Fenster), damit es nachts gut schläft und sich erholen kann. Hier gäbe es noch viele Dinge zu beachten, doch dies würde den Rahmen dieses Newsletters sprengen.

Heute möchte ich hauptsächlich etwas über den Platz für Hausaufgaben schreiben…

In der Grundschule werden diese erfahrungsgemäss noch am Küchentisch unter Aufsicht erledigt. Dies bedeutet, dass es Sinn macht, die benötigten Dinge wie Schreib- und Zeichnungspapier, Radiergummi, Lineal, Klebestift, Buntstifte, Filzschreiber usw. griffbereit zu haben. Eine große, aufgeräumte Tischfläche ist ideal, um darauf Bücher und Arbeitsmaterial auszubreiten. 
Kürzlich sah ich bei einer Beratung eine tolle Möglichkeit: jedes Kind hatte eine mobile Hausaufgaben-Station (zum Beispiel in einem umfunktionierten Servierwagen oder einem Beistellwagen, wie ihn die Friseure haben). Diese sind bei Bedarf schnell hervorgeholt und dann wieder an den ihm zugewiesenen Platz gerollt. Somit ist der Esstisch auch wieder ganz frei für die gemeinamen Essen und andere Dinge.

Kommt ein Sprössling in die Oberstufe, welches meistens auch mit der Pubertät einhergeht, bevorzugen es die meisten Kinder, die Hausaufgaben im eigenen Zimmer zu erledigen. Sie brauchen einen ungestörten Ort und ihre Privatsphäre.
Jetzt dient das Schreibpult nicht mehr nur dem kreativen Werkeln, sondern darf auch konzentrationsfördernd sein. Wenn das Kind aus Platzgründen vom Pult aus an die Wand schaut, kann sich dies wie ein Brett vor dem Kopf auswirken. Hier würde zum Beispiel eine Weltkarte oder ein neues Poster mit Tiefenperspektive eine „Weitsicht“ fördern. Schaut es aus dem Fenster, schweifen die Gedanken in die Ferne. In solch einer Situation, erleben wir dann die Kinder häufig als gereizt, desinteressiert und teilweise sogar agressiv.
Idealerweise wäre ein Blick über das ganze Zimmer und hin zur Türe wie auf Bild 3.

Natürlich ist es aus Platzgründen nicht immer möglich, das Zimmer optimal zu gestalten, doch Harmoniemassnahmen gibt es etliche um das Beste und optimale aus einem Zimmer herauszuholen. Dass eine gewisse übersichtliche Ordnung auf dem Pult wie auch sonst im Zimmer vorhanden sein sollte, versteht sich von selbst.

Um gut vorbereitet für die kommenden Wochen zu sein, hilft ein Familien-Wandplaner, in dem alle Termine fortlaufend eingetragen werden. So behält man den Überblick und nichts geht vergessen. Für spontane Notizen und Aktivitäten finde ich die Kreidetafeln sehr praktisch. Diese lassen sich auch direkt auf Schranktüren montieren, wenn es keine freie geeignete Wand dafür gibt. Inzwischen gibt es auch Tafelfarbe oder Tafellack. So viel ich weiss, neuerdings auch in Grün. Damit kann man nicht nur Wände, sondern auch Holz- und Metalloberflächen bemalen. Somit ist die Fläche dann beschreib- und feucht abwischbar und ersetzt Pinwände.

Auch freie Zeit sollte miteingeplant werden. Der Schulanfang ist aufregend und verlangt von der ganzen Familie eine offene Haltung und Flexibilität. Deshalb ist es wichtig, nicht jede Minute mit Aktivitäten vollzupacken.
Um die Ferienstimmung noch ein wenig lebendig zu halten, macht es Sinn, die ersten zwei oder drei Wochenenden nicht zu verplanen. So kann sich die ganze Familie wieder finden und gemeinsam neu entscheiden, was gerade entspannend wirkt, was alle brauchen und gut tut. 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie einen erfolgreichen, leichten Schulstart in Vorfreude auf all das „Neue“.

Gerne unterstütze ich Sie / Dich mit einer persönlichen Beratung dabei!
Herzlichst Ihre / Eure Bettina

 

Neue Daten Ausbildung zum dipl. Persönlichkeitsberater 2018,19

Ausbildungsprogramm

Ein Tages-Seminar zum Körperbild in der Numerologie
Seminar Körperbild 22.9.18

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