Mit wachen Sinnen

Bei der Wahrnehmung unseres eigenen Wohnraums sind wir mit sehenden Augen blind.
Da wir uns schnell an den täglichen Anblick unserer Umgebung gewöhnen, übersehen wir gerne, was uns sonst stören würde.
Viel mehr nehmen wir in unbekannten Wohnungen wahr, wenn wir zum ersten Mal bei jemandem zu Gast sind. Wir erhalten einen ersten Eindruck und können leicht wahrnehmen, ob wir uns in den neuen Räumen wohl fühlen oder nicht.

Betreten Sie einmal Ihren Wohnraum als Gast. Seien Sie dabei unvoreingenommen und wach. Stellen Sie sich vor, sie hätten Ihre Räume noch nie gesehen.
Was empfinden Sie, wenn Sie auf Ihr Haus zugehen? Was zieht als erstes Ihre Aufmerksamkeit auf sich, wenn Sie zur Eingangstür hereinkommen? usw.

Wenn Sie genügend kritisch sind, fällt Ihnen womöglich auf, dass verschiedene Einrichtungen „provisorisch“ sind. Sie wollten das seit langem verändern, haben es aber hinausgeschoben oder bereits aufgegegben. Unter Umständen legen Sie sich auch gute Gründe zurecht, weshalb dieses und jenes so belassen wurde und noch nicht erledigt werden konnte.

Nun denken Sie sich vielleicht, dass Sie ja all dies nicht stört, denn Sie haben sich ja daran gewöhnt und fühlen sich nicht schlecht.

Bedenken Sie, dass Sie Ihre Umgebung wahrnehmen müssen, auch wenn Sie sie in diesem Sinn schon lange nicht mehr „sehen“. Ihre Wahrnehmung erfolgt über alle Sinne, auch über Ihre Haut (Hautsensoren) und feinstofflich über die Chakren.

Sind Sie es sich wert, in einer wohltuenden und fördernden Umgebung zu wohnen? Oder möchten Sie sich mit Provisorien umgeben – und zufrieden geben?

Beispiel: Das provisorische Regal aus Karton unterstützt das Urvertrauen nicht, es ist nicht stabil und hängt nur an einer Schnur.

Beispiel: Das provisorische Regal aus Karton unterstützt das Urvertrauen nicht, es ist nicht stabil und hängt nur an einer Schnur.

Ich lege Ihnen ans Herz, Ihre vier Wände regelmässig ganz bewusst mit wachsamen Sinnen wahrzunehmen, statt sich ihnen unbewusst auszuliefern.

Oft können Sie schon mit ein wenig Aufräumen oder einem neuen Farbanstrich Welten verändern und eine ganz andere Stimmung erzeugen. Sie müssen dafür erstmal keine Feng Shui-Regeln kennen. Fühlen Sie in sich hinein, welche Grundbedürfnisse (z.B. Urvertrauen und Geborgenheit) in Ihrem Raum zu kurz kommen, und vertrauen Sie auf Ihre Intuition, mit welchen Veränderungen z.B. eine umhüllende, geborgene Atmosphäre geschaffen werden könnte.

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