Gestalten macht glücklich

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Ältere Menschen wohnen glücklicher, so die Studie „Wohnen und Leben 2014“ von immowelt.ch

Für die repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2014“ wurden im Auftrag von immowelt.ch 505 Personen in der Schweiz befragt.

48 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich in ihrer aktuellen Wohnung wohl. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von immowelt.ch.

Besonders zufrieden sind Immobilienbesitzende: 69 Prozent von ihnen sind mit ihrer Wohnung rundum zufrieden. Was mögen die Gründe dafür sein?
Einerseits prüfen wohl Käuferinnen und Käufer genauer, ob Ausstattung und Lage wirklich zu den eigenen Vorstellungen passen, da sie längerfristig in der Wohnung leben möchten. Ausserdem können Eigentümer die eigenen vier Wände so gestalten, wie es ihren Wünschen entspricht.

Für Mietende ist die Gestaltung der Wohnung nur eingeschränkt möglich und so haben nur 39 Prozent von ihnen nichts an der eigenen Wohnung zu bemängeln.

Auch ältere Menschen sind in ihren Wohnungen zufriedener als Junge: Wer über das nötige Kapital verfügt, kann die eigenen Vorstellungen bei der Wohnungssuche auch eher realisieren. So sind auch Besserverdienende in ihren Wohnungen glücklicher als Geringverdienende.

Mehr ist immer drin

Meine Erfahrung zeigt, dass die gemäss der Studie Benachteiligten, also Mietende, Jüngere und Geringverdienende, mehr gestalten könnten, als sie dies tatsächlich tun.

Auch in Mietwohnungen ist es zum Beispiel möglich, Wände farbig zu streichen. Bei der Wohnungsabgabe müssen sich zwar gemäss Verträgen die Wände wieder im ursprünglichen Zustand befinden. Doch oft gefallen die Farben den Nachmietern und die Wände werden so übernommen. Nach 5 bzw. 10 Jahren stehen Mieterinnen und Mietern zudem ein bzw. zwei Anstriche durch eine Fachperson zu.

Es lohnt sich bereits für wenige Monate, sich mit wohltuenden Wandfarben zu umgeben:

  • Gerade bei Menschen mit geringem Budget ist es oft sinnvoller, die Arbeit selber zu übernehmen, da es deutlich günstiger ist als einen Maler zu engagieren. Schon das Streichen allein ist ein meditativer Vorgang, eine Auseinandersetzung mit der Wand, die das „Skelett“ der Wohnung bildet. Wann ist man seiner Wohnung näher? 🙂
  • Die Persönlichkeitsentwicklung, die durch die bewusste farbliche Aufwertung des Umfeldes in Gang kommt, ist unbezahlbar und wird sich auf die nächsten Wohnungen und das weitere Leben auswirken.

Alle, die ich erlebe, sind vom Resultat begeistert. Natürlich kommt man auch durch andere Gestaltungsvarianten dem Glück näher, aber das Streichen ist eine der effektivsten.

Wenn Sie demnächst Lust haben, wieder einmal mit Farbtopf und Farbrolle, oder auch mit Nähmaschine, Schere, Leim & Co. Ihre Wohnung zu verschönern, dann sind Sie gewiss, dass Sie damit Ihrem Glück ein Stück näher kommen. 🙂

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