Fas(t)nacht und Fastenzeit im Visier

Bald beginnt schon wieder die „närrische“ Zeit. Als Fasnacht oder Karneval bezeichnet Fasnacht1man traditionell die Zeit der Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude.

Die „Lozärner Fasnacht“ beginnt am „Schmutzigen Donnerstag“ Schlag fünf Uhr morgens mit dem Urknall. Über 50 „Guggemusige“ strömen von allen Seiten in die Altstadt, um bis zum Aschermittwoch richtig ausgelassen zu feiern. Tausende von Besuchern reisen verkleidet in die Stadt, um an dem fröhlichen, bunten Treiben und den Umzügen teilzunehmen.

Woher stammt dieses Brauchtum? Da gibt es viele unterschiedliche Herkünfte und Interpretationen je nach Ort und Kultur. Den Winter zu vertreiben und den Frühling willkommen zu heissen, ist wohl das Bekannteste. In der Schweiz entstand auch ein Brauch im Mittelalter. Im 12. Jahrhundert rief der  Papst eine jährliche Fastenzeit aus, die nach dem Aschermittwoch bis zum Osterfest (Karfreitag) andauern sollte. Die Menschen sollten weniger essen und mehr beten. Fleisch war in diesen Wochen absolut verboten. Der Ausdruck Karneval entstand in dieser Zeit aus dem lateinischen „carne“ = Fleisch, „vale“ = Lebe wohl.
Ebenso hat Fasnacht seinen Ursprung aus dem Althochdeutschen im 15. Jahrhundert und bedeutet Fastenzeit.
Bevor die Fastenzeit beginnt wird also noch einmal so richtig gefeiert und oftmals über die Stränge geschlagen. Danach ist ja Enthaltsamkeit angesagt.

FasnachtMit der heutigen Religionsfreiheit und dem neuen Bewusstsein hat sich der Sinn dieses Brauches natürlich verändert und reformiert. Viele Menschen ernähren sich das ganze Jahr hindurch schon bewusster, und eine Fastenzeit ist kein Bedürfnis mehr oder gar notwendig um den Körper gesund zu erhalten.
Falls sich  jemand doch zu einer Fastenkur entscheidet, weil er sich danach leichter und wohler fühlt, sollte er in dieser Zeit auch sein Zuhause mit einbeziehen, um den Erfolg zu halten.

– Wie sieht es im Kleiderschrank aus?
– Müsste er auch etwas „abgespeckt“ werden?
– Habe ich die Übersicht noch über den ganzen Inhalt?

Alles was ein Jahr lang nicht mehr getragen wurde (ausser Festtagskleider), wird man vermutlich auch im nächsten Jahr nicht anziehen, und es nimmt nur unnötig Platz ein.
Wenn ich mit Menschen so darüber rede, sagen sie öfter: „Aber ich kann das ausrangierte Stück doch noch zum Putzen, Werkeln und für die Gartenarbeit tragen!“ Ja, das mag sein….. doch meistens sind es mehrere Kleidungsstücke und soviel wird ja auch nicht geputzt und gegärtnert, dass die Waschmaschine nicht mithalten kann 😉 Also….. eine Garnitur für solche Aktivitäten reicht völlig aus.
Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, dass ich jedesmal wenn ich ein neues Kleidungsstück oder Paar Schuhe kaufe, ein Altes weggebe. So bleibt die Übersicht erhalten, und es häuft sich nicht neuer Ballast an. Probiert es aus, es wirkt wirklich befreiend.

Ein weiterer Blick lohnt sich auf das Zentrum der Wohnung, in den Bagua-Bereich 5 zu fasnacht2werfen. Er entspricht unserer körperlichen, geistigen und seelischen Mitte, der äusseren wie auch der inneren Balance. Dieser Bereich sollte leicht, aufgeräumt, hell mit runden Formen sein und eine Klarheit ausstrahlen. Hinzu kommt hierbei noch, welcher Raum sich in der Mitte befindet. Befindet sich dort zum Beispiel ein Bad ohne Fenster, ist es an der Zeit, sich selbst und den Körper lieben zu lernen,…. so wie man eben ist. Das ist schon eine ganz schwierige Herausforderung in diesem Fall. (Hier unterstützt Rosa) 😉

In der Fastenzeit kann ich mich auch mit meditativer Musik, bei der ich die Farbe Violett visualisiere und bei jedem Atemzug diese Farbe einatme, bis der ganze Körper und alle Zellen in dieser Farbe leuchten, unterstützen. Violett hat eine hohe reinigende und entgiftende Wirkung und unterstützt die angestrebten Veränderungsprozesse. Eine hervorragende, einfache Möglichkeit mit grosser Wirkung ist, Wasser aus einem violetten Glas zu trinken. Lavendelduft klärt die Luft im Raum.Fastenzeit

Eine Fastenzeit sollte niemals mit einem Gefühl von „verzichten“ müssen verbunden sein, sondern freudig angegangen werden. Erst dann kann sich der gewünschte Effekt auf der körperlichen, psychischen und seelischen Ebene dauerhaft einstellen.

 

 

Dieser Beitrag wurde unter News abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.