Es gibt keine Schuld

Befreien Sie sich vom Verständnis des "sündigen" Apfels und werden Sie ein köstlicher Schmetterling! :-)

Befreien Sie sich vom Verständnis des „sündigen“ Apfels und werden Sie ein köstlicher Schmetterling! :-)

In den letzten Wochen hat der Suizid von Carsten Schloter, Swisscom-CEO, die Medien und uns beschäftigt. Mitte August hat die Öffentlichkeit von einem Abschiedsbrief erfahren, in dem Schloter sein Motiv verdeutlicht haben soll. Vor vier Jahren habe er sich in eine jüngere Mitarbeiterin verliebt und daraufhin seine Ehefrau mit den gemeinsamen drei Kindern verlassen.
Diese Trennung hat bei ihm offenbar tiefe Schuld- und Versagensgefühle ausgelöst, die er nicht hatte überwinden können.
Druck und Überforderung im Berufsleben, wie spekuliert wurde, haben anscheinend höchstens eine nebensächliche Rolle gespielt.

Anhand dieses traurigen Vorfalls können wir vieles erkennen.

Einerseits berührt es mich, wie von den Medien, „Experten“ und sogar Freunden Carsten Schloters Gefühlslage verkannt wurde. Das Berufliche wurde – wie es in unserer Gesellschaft üblich ist – überbewertet bei der Suche nach einer Erklärung für den Suizid. Carsten Schloter zeigt uns, dass wir uns mehr Achtung, Zeit und Energie reservieren dürfen für unsere Nächsten!

Andererseits werden wir durch Carsten Schloters Tod darauf aufmerksam gemacht, wie schädlich für unser eigenes Glück Schuldgefühle sind. Was hat es mit der Schuld auf sich?

Die Grundsätze der meisten Religionen lehren uns, dass wir Menschen „nicht in Ordnung“ sind. Wir sind Sünderinnen und Sünder, die ständig Fehler machen, für die wir später büssen müssen.
Leider sind diese Glaubenssätze auch weit in der Gesellschaft verankert, nicht nur bei Gläubigen und Frommen. Das Schlimme ist: Mit diesen Überzeugungen im „Gepäck“ können wir niemals glücklich werden! Niemand kann glücklich sein, den ständig Schuldgefühle plagen, oder der ständig denkt, er sei „nicht in Ordnung“!
Carsten Schloter bewertete seinen „Fehler“ (die Trennung) offenbar als dermassen gewichtige „Schuld“, dass er mit den Folgen davon nicht mehr leben konnte.
Vor seinem Tod hatte Schloter die Trennung in einem TV-Gespräch einmal als seine grösste Niederlage bezeichnet. In einem anderen Interview sagte er, es sei die «Frage der Verpflichtung», die ihn plage. (Quelle: 20 Minuten)

Programmieren Sie Ihr Bewusstsein auf „Glück“!

Weil uns Sünde und Frömmigkeit vom Glücklichsein abhalten, ist es jetzt Zeit, das eigene Bewusstsein neu zu programmieren. Niemandem ist nämlich gedient, wenn Sie sich selbst verurteilen und sich Vorwürfe machen. Im Gegenteil! Sie werden auch für Ihre Mitmenschen zur bereichernden Energiequelle, wenn Sie mit sich im Reinen sind und ihre Kräfte nicht mehr mit überflüssigem Ballast gebunden sind!

– Sie sind einzigartig, und Sie sind in Ordnung, genau so, wie Sie (jetzt gerade) sind.

– Ihr wahres Wesen ist vollkommen, frei und voller natürlicher Lebensenergie.

– Sie sind nicht hier, um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Machen Sie sich frei von äusseren Zwängen und gesellschaftlichen Vorstellungen, die Sie in Ihrem eigenen freien Wesen einschränken.

– ES GIBT KEINE SCHULD. Weil es nichts gibt, was wir als vollkommene Wesen uns gegenseitig antun könnten, ohne dass der Andere dem Tun auf der seelischen Ebene zustimmt.

– ES GIBT KEINE SCHULD. Auch auf der „real-irdischen“ Ebene gibt jeder sein Bestes, das Beste, was jetzt in diesem Moment und unter den aktuellen Umständen gerade möglich ist. Niemand ist freiwillig und absichtlich „böse“ oder „falsch“. Denn wir alle sehnen uns nach Anerkennung, Annahme und Liebe!

Ich möchte hier übrigens gar nicht erklären müssen, dass es natürlich keine Aufforderung ist, rücksichts- und verantwortungslos durchs Leben zu gehen, wenn es in unserem Bewusstsein keine Schuld mehr gibt. Je freier wir nämlich sind, desto mehr dürfen wir uns wieder durch unsere Quelle, unser Herz (oder welche Vorstellungen Sie sich auch immer von unseren natürlichen Kraftquellen machen) leiten lassen.

Sie werden es daran merken, dass Ihr Bewusstsein sich verändert, wenn Sie feststellen, dass auch Sie selbst damit aufhören, anderen Menschen oder äusseren Umständen „Schuld“ zuzuweisen!

Feng Shui

Mit Feng Shui können wir einerseits Schuldzuweisungen oder -gefühle erkennen, indem wir Räume lesen. Eine junge Frau gestaltete ihr Kellerabteil folgendermassen: Zwei Wände weiss, die beiden gegenüberliegenden Wände strich sie feuerrot. Der Keller steht im Feng Shui für die Vergangenheit. Rot und Weiss bilden einerseits einen Elemente-Konflikt (Feuer schmilzt Metall). Andererseits ist Rot eine sehr starke Farbe, die auch Wut und Aggression ausdrücken kann.
In diesem Kellerabteil konnten wir also sehen, dass die junge Frau mit ihrer Vergangenheit noch nicht im Reinen war: Themen waren Schuldzuweisungen und Opfer-Empfinden.
Natürlich kann man nicht nur im Keller, sondern auch innerhalb der Wohnung entsprechende Phänomene feststellen. Ich kann aber nicht pauschal sagen, in welchen Lebensbereichen sich Schuldzuweisungen lokalisieren lassen, das ist von Geschichte zu Geschichte verschieden.
Oft weist auch eine Farbgestaltung mit sehr harten Kontrasten auf ein „Schwarz-Weiss-Denken“ hin, das sich in Bewertungen und Urteilen über sich und Mitmenschen niederschlägt.

Schön ist, dass wir mit Feng Shui auch im Aussen Lösungen und Hilfen finden können, die unser Bewusstsein umprogrammieren!

Im Fall der jungen Frau empfahl ich, das Rot mit einem sonnigen Gelb zu überstreichen. So kann die Vergangenheit (Keller) in einem warmen, wohlwollenden Licht beleuchtet werden und muss nicht mehr durch die „Wut-Brille“ angeschaut werden (die Voraussetzung für das „Loslassen“ von vergangenen Ereignissen und Gefühlen ist nämlich deren „Annahme“, und annehmen funktioniert nicht, wenn noch Groll und Wut vorhanden sind). Der Elemente-Konflikt wird so ausserdem beseitigt: Erde (Gelb) fördert Metall (Weiss).

Sie können für sich ein Symbol finden, das Ihnen immer wieder „vor Augen führt“, dass Sie vollkommen und in Ordnung sind. Vielleicht finden Sie ein besonders gelungenes Foto von Ihnen, auf dem Sie in die Kamera lachen oder optimistisch in die Zukunft (nach rechts und leicht nach oben) schauen. Achten Sie auch auf einen stimmigen Bildhintergrund (vermeiden Sie z.B. scharfe Kanten, die auf Sie zielen). Vielleicht nehmen Sie auch ein ganz neues Foto von sich auf! Rahmen Sie dieses Bild schön (würdig) ein und platzieren Sie es im Zentrum (5) Ihrer Wohnung.
Dies ist nur eine Möglichkeit. Bestimmt finden Sie das noch passendere Symbol für Ihren Veränderungswunsch! 🙂

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