Ecken beleben und entstören – eine elegante Alternative

So könnten Sie eine offene "tote Ecke" antreffen.

So könnten Sie eine offene „tote Ecke“ antreffen.

Vor allem in Neubauten finden sich oft „offene“ Ecken: Aus bautechnischen Gründen berühren sich die Wände nicht. Abgesehen davon, dass solche Spalten nicht schön anzusehen sind, geht dort – falls die Ecke leer bleibt – wertvolle Lebensenergie („Chi“) verloren. Natürlich trifft dies auch auf Ecken zu, in denen keine Wandlücke klafft. So oder so entsteht eine „tote Ecke“, jedoch wird das Problem durch den Spalt verschärft.

Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, „tote Ecken“ zu beleben:
– Sie stellen einen genügend hohen Gegenstand (z.B. Möbelstück) in diese Ecke.
– Eine hohe Zimmerpflanze verdeckt und belebt die Ecke.
– Eine Dekorations-Girlande hindert die Energie am Abfliessen. (Die Girlande sollte möglichst Ihre Körperhöhe abdecken, wenn Sie stehen.)
– Sie beleben die Ecke mit Licht (dies empfiehlt sich jedoch meist nur im Zusammenhang mit einer anderen Massnahme).
(Liste nicht abschliessend)

Die mit einem Viertelstab entstörte Ecke.

Die mit einem Viertelstab entstörte Ecke.

In vielen Fällen gibt es jedoch in Ecken und an Kanten zu wenig Platz für die beschriebenen Feng Shui-Empfehlungen: Eine Pflanze oder ein Möbelstück würden einen Durchgang behindern oder die Sitzfreiheit einschränken. Oder es gibt keine Steckdose für die erwünschte Beleuchtung und Kabel müssten weit gezogen werden. So wäre natürlich die Situation nicht verbessert, sondern es würde durch die Massnahme sogar eine neue Blockade geschaffen.
Wenn in einer Wohnung bereits zu viel Dekoration vorhanden ist, werde ich natürlich auch keine zusätzliche Girlande empfehlen.

Sie können aber aufatmen: für viele dieser Situationen gibt es eine elegante Alternative! 🙂

Eine Kante, die mit drei Viertelstäben entschärft wurde. Beispiel aus dem Buch "Feng Shui - Wenn Räume lächeln" von Gudrun Mende.

Eine Kante, die mit drei Viertelstäben entschärft wurde. Beispiel aus dem Buch „Feng Shui – Wenn Räume lächeln“ von Gudrun Mende.

Im Baucenter gibt es so genannte „Viertelstäbe“ aus Holz zu kaufen. Die Radien betragen bis zu ca. 2 cm, die Längen ungefähr 2.40 m. Diese Stäbe sind preisgünstig und sehr gut geeignet, um Ecken und Kanten diskret zu entstören!

Sie nehmen entweder einen (Ecke), zwei (z.B. Schrankkanten) oder drei (vorstehende Mauerkanten) solcher Viertelstäbe, den Radius wählen Sie nach den Grössen- und Platzverhältnissen aus. Falls Sie mehrere Stäbe an einer Kante benötigen, kleben Sie diese zusammen. Allenfalls lassen Sie sie im Baumarkt gleich auf die benötigte Länge kürzen.

Streichen Sie die Viertelstäbe in der Wand- oder Schrankfarbe, so dass sich das Holz in das Gesamtbild integriert. Wollen Sie einen Raum ohnehin neu streichen, können Sie natürlich die Stäbe vorher befestigen und gleich mit übermalen!

Mit Kleber oder mit kleinen Nägeln (diese lassen sich wahrscheinlich besser wieder entfernen) befestigen Sie die Stäbe dann an der gewünschten Stelle. Sie werden die Veränderung kaum sehen, aber trotzdem deutlich wahrnehmen!

Allen Heimwerkerinnen und Heimwerkern wünsche ich beim Ausprobieren viel Freude! 🙂

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