Brauchen wir Feng Shui-Symbole?

Dieses Symbol unterstützt dabei, Begrenzungen, die durch Prägungen entstanden sind, aufzulösen und zur eigenen inneren Wahrheit und Weisheit zurückzufinden.

Symbole sind eine wunderbare Möglichkeit, etwas sichtbar zu machen, das wir uns wünschen. Sie können Veränderungen in unserem Leben unterstützen.

Symbole können entweder Bilder oder Gegenstände sein, die Sie selbst oder zusammen mit einer Beraterin bewusst auswählen. Die Symbole müssen auf keinen Fall chinesischen Ursprungs sein oder asiatisch aussehen. In China gilt beispielsweise der Löwe als Schutzsymbol, in unseren Breitengraden versteht man unter ihm ein gefährliches Raubtier. Den Hasen streicheln wir gerne als herziges Haustier, während er in China für Langlebigkeit und Glück steht. Es ist überhaupt nicht zielführend, asiatische Symbole für Feng Shui in Europa einzusetzen – ausser jemand entstamme dieser Kultur und habe deswegen einen Bezug dazu.

Die Venusblume ist Sinnbild für Liebe, Harmonie und Schönheit. Um sie herum entsteht ein Liebes- und Heilungsfeld. Ein wunderschönes Symbol, das auch grossflächig einen Garten schmücken könnte.

Es ist wichtig, dass Ihnen die Bedeutung und der Zweck des Symbols bewusst ist, und je mehr Sie davon angesprochen und berührt werden, desto besser.

Wenn Sie kein Bild und keinen konkreten Gegenstand für Ihr Anliegen einsetzen können oder wollen, stehen Ihnen Sammlungen verschiedener Autorinnen und Autoren zur Verfügung. Welche Symbole sprechen Sie an? Sie können die Symbole mental anbringen, oder aufmalen. Ich male Symbole beispielsweise gerne mit Acrylfarben auf Steine und verschenke diese bei Gelegenheit.

Es gibt verschiedene Methoden, Symbole im eigenen Umfeld zu platzieren. Entweder hat das Symbol direkt mit dem Raum zu tun: Beispielsweise platzieren Sie Ihr persönliches Symbol für Gesundheit am besten in der Küche, wenn Sie frischer kochen und gesünder leben möchten. Oder Sie geben ein bestimmtes Symbol in das entsprechende Bagua-Feld. Dabei hilft Ihnen die Feng Shui-Beraterin.

Dieses Symbolbild wurde unter dem Motto „Seelenruhe“ veröffentlicht. Ich empfehle es jedoch nicht, da der grösste Teil dieses Bildes „verkehrt“ ist: Die Bäume spiegeln sich im Wasser und sind für uns dadurch nur verkehrt herum sichtbar. Hat jemand ein solches Bild in seinem Umfeld aufgehängt, kann dies folgende Thematik anzeigen: Etwas, das Gefühle oder Unbewusstes betrifft, „steht Kopf“. Lässt man dieses Bild über längere Zeit hängen, kann dies wiederum dazu führen, dass sich die Dinge ebenfalls „verkehrt herum“ entwickeln, da die besagte Thematik nicht erkannt und angegangen wird. Ein weiterer problematischer Aspekt an diesem Bild ist die „Fahrtrichtung“ der beiden Boote: Rückwärts- und auseinandergewandt. Diese Entwicklung möchten Sie sehr wahrscheinlich nicht in Ihrer Partnerschaft.

Oft lese ich im Internet, dass wir uns vor allen möglichen Gefahren schützen müssen: Vor Strahlungen, „Chem-Trails“, Manipulation durch Medien, vor Inhaltsstoffen in bzw. Strichcodes auf Lebensmitteln oder vor allerlei dunklen Mächten. Wir sollen hierzu Amulette tragen oder spezielle Übungen machen. Diesen Empfehlungen folge ich nicht, denn sie entspringen der Angst. Die Angst ist keine gute Ratgeberin. Im Gegenteil: Wenn wir Energie in das investieren, was wir ablehnen, treffen wir davon umso mehr in unserem Leben an.
Wir brauchen uns also nicht vor lauter möglichen Gefahren zu „schützen“, damit bewirken wir das Gegenteil. Wir dürfen davon ausgehen, dass es das Leben gut mit uns meint, dass wir aus eigener Kraft unser Leben so verändern können, wie wir es möchten. Dies dürfen wir, aus einer positiven Motivation heraus, mit Symbolen aller Art unterstützen.

Um auf die Titelfrage zurückzukommen: Ich bin der Meinung, dass wir nicht unbedingt Symbole brauchen. Diese Einstellung wäre von Abhängigkeit und wiederum von Angst motiviert.

Jedoch dürfen wir Symbole für die Unterstützung unserer Vorhaben um Hilfe bitten und uns an ihnen erfreuen. Achten Sie darauf, dass Sie möglichst wenige, dafür aussagekräftige und strahlende Symbole wählen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude! 🙂

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