Alternative Gedanken zu Weihnachten

In esoterischen Kreisen heisst es, Jesus sei in die Gemeinschaft der Essenerinnen und Essener hineingeboren worden. Diese haben seine Ankunft, seine Entwicklung auf der Erde und auch das Ereignis der Kreuzigung energetisch vorbereitet und begleitet. Sie benutzten beispielsweise Kristalle und Meditationen, um Energien hoch zu halten.

Die Essenerinnen und Essener waren bescheiden, lebten asketisch, hatten Kenntnisse in Heilkunde und konnten die Aura lesen. Sie lebten in Siedlungen im alten Israel und Ägypten, befassten sich mit Weisheitslehren aller Art und sammelten dazu Schriftstücke wie zum Beispiel die Rollen vom Qumran, die 1947 beim Toten Meer wiederentdeckt wurden.

Der Essener Daniel sagt über Jesus:
„Er brachte das Beste in jedem zum Vorschein und erfüllte das Leben der Menschen mit Liebe, sodass ihre Herzen leicht wurden und zu strahlen begannen. Bei ihm fühlte man sich immer wohl, alles war in bester Ordnung. Man spürte, dass jeder seinen spirituellen Weg in seinem eigenen Tempo gehen konnte und dass alles gut war. Man musste nur fröhlich einen Schritt nach dem anderen tun. Jesus war nicht ernst und feierlich. Die Menschen um ihn herum waren fröhlich und sangen. Alles war sehr leicht.“
Joanna: „Was war das zentrale Thema in Jesu Lehre?“
Daniel: „Wie wichtig es ist, sich wieder mit der Energie des Herzens zu verbinden und bedingungslos zu lieben. Er sprach nicht nur über diese Energie, er lebte sie auch; sein ganzes Wesen war davon erfüllt. Er verkörperte diese Energie so sehr, dass andere sie ebenfalls fühlen und von ganzem Herzen nachempfinden konnten. Die kosmische Energie unbegrenzter Liebe floss in Jesus und wurde durch ihn für alle erreichbar. Eine solche Liebe hat nichts mit dem zu tun, was wir gewöhnlich als Liebe bezeichnen. Die meisten Menschen machen ihre Zuneigung  davon abhängig, ob sie auf Gegenliebe stösst. Den Menschen zu lieben, der vor dir steht, ganz gleich, wie er sich dir gegenüber verhält – das war den meisten völlig neu.“
(„Die Essener – Kinder des Lichts“ von Stuart Wilson und Joanna Prentis)

Die Essenz von Jesus Lehre: Bedingungslose Liebe.

Die Liebe, die wir Menschen zur Verfügung haben, ist unerschöpflich. Wir müssen unsere Liebe nicht auf einzelne Menschen (oder Dinge) beschränken. Es ist für alle genug da.
Die bedingungslose Liebe ist nicht an Personen gebunden, sie ist ein Seinszustand, eine Art Ausstrahlung. Daniel berichtet, Jesus habe die bedingungslose Liebe gelebt. Auch wir können danach streben – auch wenn wir zwischendurch aus unserer Mitte fallen und nicht jederzeit in der Liebe sein können. Wichtig ist, dass wir uns immer wieder an die bedingungslose Liebe erinnern. Jesus wollte sie uns zeigen und uns motivieren, mit seiner Lichtarbeit fortzufahren. Hier sein Plädoyer für eigenverantwortliches Handeln aus Liebe:

Jesus: „Nur der, dessen Herz blind ist, glaubt an ein Wunder. Überschäumend brodelt alle Kraft der Welt in eurer Reichweite. Manchmal, wenn ihr betet oder meditiert, seht ihr, wie tief sie in eurer Brust aufstrahlt. Gebt eurem Herzen einen Willen, gebt ihm Hände, dann lenkt ihr es dorthin, wo es gebraucht wird und handelt angemessen.“
(„Essener Erinnerungen – die spirituellen Lehren Jesu“ von Anne und Daniel Meurois-Givaudan)

Ich wünsche Ihnen ein frohes Fest der Liebe: der Selbstliebe, der Nächstenliebe, der bedingungslosen und allumfassenden Liebe.

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